18
JUN
2019

Donauradweg

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Donaueschingen – Tuttlingen – Sigmaringen (105km) 

Semmeln zum Frühstück im Gasthof. Durch das Industriegebiet raus aus der Stadt. Strecke verläuft über weite Flur auf einfachen Wirtschaftswegen. Fruchtbare Böden. Immer wieder schöne Ausblicke auf die schmale Donau. Störche stehen im Wasser. In Tuttlingen gibt es schöne Aufenthaltsmöglichkeiten am Donauufer. Etwa fünf Kilometer hinter Tuttlingen verengt sich das Donautal und die Szenerie wird abwechslungsreicher. Steil aufragende Karstfelsen säumen die Hänge. In diesem Abschnitt gibt es keinerlei Straße und daher auch kein störenden Verkehrslärm. Über einen grob geschotterten Wirtschaftsweg geht es flott voran. Immer wieder rauschendes Wasser des Flusses. Sonnenstrahlen lassen das noch zarte Grün hell erleuchten. Für einige Zeit begleite ich eine ältere Dame auf ihrem Ebike. Mit Begeisterung erzählt sie mir, dass sie im letzten Jahr schon 14.000km auf ihrem Ebike zurückgelegt hat. Ihr zur gleichen Zeit angeschafftes neues Auto hat erst 12.000km auf dem Tacho! Auf den Felssporen thronen mächtige Burgen und Festungen. Die Dame erzählt mir, dass es hier im Sommer so voll sei, dass man kaum voran kommen würde. Gegen 18 Uhr zeigt sich die steil aufragende Burganlage Sigmaringens. Für 50€ bekomme ich ein kleines Dachgeschosszimmer im traditionellen Gasthof ‚ Zur Rose‘.

Sigmaringen – Riedlingen – Munderkingen – Ehringen (80km)

Reichhaltiges Frühstücksbuffet. Leckere Erdbeeren. Um 9Uhr auf dem Rad entlang der Donau. Hochdruckwetterlage!Das Tal weitet sich wieder und es geht durch weite Flur. Kaum andere Radler unterwegs. Der Löwenzahn blüht in einem intensiven Gelbton. Apfelbäume tragen schneeweiße Blüten. Gegenwind erschwert das Vorankommen. Musik auf den Ohren reduziert das Windrauschen. Gegen 13 Uhr erreiche ich die wunderschöne, Fachwerk gesäumte, Altstadt von Riedlingen. Die Sonnenstrahlen lassen die liebevoll verzierten Fassaden hell erleuchten. Wie im Bilderbuch! Cappuchino und Donauwelle mit Blick auf die kleinen Gassen. Anschliessend raus aus der Stadt und weiter entlang der Donau. Nach einem knackigen 20% Anstieg in Dittlingen mache ich Pause an einem speziell errichteten Rastplatz für Radler. Ein Gästebuch zeigt, dass hier allein in den letzten Wochen mindestens vier Radler mit sehr weiten Zielen (Australien, China, Indien etc.) halt gemacht haben. Erfrischt und gestärkt geht es weiter durch die weite Agrarlandschaft. Es geht durch das historische Munderkingen. Schöner Brunnen am Marktplatz. In Ehringen bekomme ich im einfachen Gasthof ‚Zur Sonne‘ ein nettes Zimmer für 35€. 

Ehringen – Ulm – Günzburg – Gundelfingen – Dillingen (100km)

Frühstück in der gutbürgerlichen Stube. Sehr freundlicher Wirt. Über den Marktplatz, vorbei an dem imposanten Marktbrunnen. Fahrt durch weite Felder, nur selten Ausblicke auf die Donau. 10Km vor Ulm führt der Weg zurück zum Fluss. Vögel zwitschern und unterstreichen damit die idyllische Auenlandschaft. Viele Frösche und Haubentaucher. Kurz nach elf fahre ich durch das alte Stadttor direkt in die mittelalterliche Bilderbuchlandschaft Ulms ein. Die reich verzierte Fassade der alten Fischereizunft leuchtet im morgendlichen Sonnenlicht. Zu Fuss geht es weiter durch die kleinen mittelalterlichen Gässchen. Kanäle durchziehen die Gassen. Plötzlich taucht die hoch verzierte Fassade des alten Rathauses auf. Die gesamte Stadtgeschichte wurde hier illustriert. Nach wenigen Schritten zeigt sich schon der hoch aufragende Turm (höchster Kirchturm der Welt!) des ulmer Münsters. Mein Rad lasse ich bei einem schweizer Paar in einem Cafe vor dem Münster und mache mich hinauf zur Turmplattform. In engen Treppen geht es immer weiter steil empor. Dagegen ist der Kölner Dom ja wirklich ein kleiner Snack! Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich dann endlich auf der letzten Plattform angelangt. Was für ein Blick! Die komplette Dachlandschaft der Altstadt mit dem Donauverlauf im Hintergrund. Anschließend wieder runter und zurück zum Rad. Raus aus der Stadt wieder zurück zur Donau. Am Ufer sitzen die Bürger und genießen die warmen Frühjahressonnenstrahlen. Apfelbäume blühen in zartem Rosa. Ich genieße die Ruhe des Radweges und nutze die Zeit um die Eindrücke zu verarbeiten. Auf einem einfachen Naturpfad geht es durch ein Waldstück. Vogelgezwitscher begleitet mich. Kurzer Abstecher nach Günzburg aber außer einer übermäßig herausgeputzten Innenstadt und einigen Schickimicki Cafes nichts zu bieten. Schnell wieder zurück in die Ruhe der Donauaue. Spiegelglattes Wasser und zartes Grün am Ufer. Kurzer Abstecher nach Gundelfingen. Imposanter Kirchturm. Donauwelle und Kaffee in der Innenstadt. Gegen 17 Uhr erreiche ich Dillingen. Blaskapelle zeiht durch die Altstadt. Im Hotel Dom bekomme ich ein Zimmer für 50€.